Welcher Lerntyp bist du? Mach den Test!

Welcher Lerntyp bist du? Mach den Test!

Du willst wissen welcher Lerntyp du bist, um deine Perfekte Lernstrategie zu entwickeln? Hier kannst du es herausfinden!

Wenn du weitere Tipps zu Lerntypen benötigst könnte dich folgender Artikel interessieren: „Lerntipps für verschiedene Lerntypen

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Helfen dir Grafiken, Sachverhalte besser zu verstehen?

Welchen Typ von Lehrer/Professor bevorzugst du?

Hörst du dir Podcasts von Vorlesungen im Internet an?

Welches Schulfach hat dir am meisten Spaß gemacht?

Benutzt du Dokumente wie Zeitpläne zum Lernen o.ä.?

Bastelst oder werkelst du gerne?

Fällt es dir leicht, Vorträge zu halten?

Wie sehen deine eigenen Notizen am ehesten aus?

Wie gehst du vor, wenn du ein neues Thema erarbeiten sollst?

Lernst du lieber alleine oder nimmst du an Lerngruppen teil?

Welcher Lerntyp bist du? Mach den Test!
Visueller Lerntyp

Der visuelle Lerntyp muss die Dinge sehen, um sie zu besser zu verstehen, Texte spielen hier eher eine untergeordnete Rolle. Der visuelle Lerner benötigt Bilder, Diagramme, Grafiken oder auch Videos, um Sachverhalte schneller zu verstehen. Wenn Lehrer Tafelbilder malen oder Professoren eine bildgewaltige Sprache und Veranschaulichungen nutzen, fühlt der visuelle Lerner sich am wohlsten. In den eigenen Notizen finden sich oft eher kleine Zeichnungen und Grafiken als Fließtext. Bei rein mündlichen Erklärungen oder Podcasts und Hörbüchern kann der visuelle Lerner nur schwer die Konzentration halten.
Auditiver Lerntyp

Der auditive Lerner kann besonders gut zuhören und Vorträgen auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam folgen und die Informationen wiedergeben. Gute Vorträge sind für den auditiven Lerntyp essenziell, auch Hörbücher oder Podcasts von Vorlesungen werden gerne genutzt. Für Infografiken und Diagramme benötigt der auditive Lerner in der Regel mündliche Erläuterungen. Die eigenen Notizen sind eher knapp gehalten da sich der auditive Lernen auf das Zuhören konzentriert, beim Schreiben formuliert der auditive Lerntyp die Texte im Kopf vor bevor er sie zu Papier bringt.
Kommunikativer Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp nimmt lieber an Seminaren Teil und bildet Lerngruppen als Vorlesungen zu besuchen. Gespräche und Diskussionen helfen dem kommunikativem Lerner, Sachverhalte und Zusammenhänge schneller und nachhaltig zu verstehen. Kommunikative Lerner stellen und beantworten Fragen um sprachlich eine bessere Lösung zu finden. Es fällt ihnen auch leicht Vorträge zu halten, da die Kommunikation mit anderen immer im Mittelpunkt steht. Der kommunikative Lerntyp kann nur schlecht alleine lernen, da er sich Dinge anhand der Argumente aus Diskussionen merkt.
Haptischer Lerntyp

Der haptische Lerntyp muss Dinge ausprobieren, um sie zu verstehen. Beim haptischen Lerner stehen die praktischen Erfahrungen im Mittelpunkt, das klassische "Learning by Doing". Für ihn eigenen sich Aufgaben bei denen man seine Hände braucht und Dinge anfasst und erfühlen muss am besten. Es hilft auch bspw. Rollenspiele einzusetzen, hauptsache das Gelernte wird in einer konkreten Situation umgesetzt um seinen praktischen Nutzen zu erfassen. Durch diese Vorgänge verinnerlicht der haptische Lerner die Sachverhalte und erinnert sich später besser.

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Wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst

Wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst

Du fragst dich, wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst? Klassische Frage, oder? Viele Leute fragen sich, was sie gegen ihr fehlendes Selbstbewusstsein tun können und suchen nach konkreten Übungen. Diese sollten dich schnell weiter bringen und vor allem im Alltag machbar sein. Schon ein Gespräch an der Kasse im Supermarkt kann zu mehr Selbstbewusstsein führen. Hier haben wir acht Strategien vorbereitet mit denen du zu mehr Selbstbewusstsein kommst.

Ursachenforschung

Du solltest dich zunächst einmal fragen, woher deine Unsicherheit eigentlich kommt. Hast du Angst vor Fehlern oder fürchtest du dich vor Kritik? Nimm dir Zeit um die Situation zu analysieren. Versuche, dich selbst besser kennen zu lernen und notiere deine Stärken und Schwächen. Sprich dazu am besten auch mit anderen, da Selbst- und Fremdwahrnehmung sich oft unterscheiden.

Körpersprache

Eine selbstsichere Ausstrahlung zu haben bedeutet vor allem eine offene Körperhaltung, direkter Blickkontakt zu deinem Gegenüber und vor allem keine nervösen Gesten. Das fokussieren auf die Ausstrahlung macht dich automatisch selbstsicherer, du versprühst eine positive Aura, die andere bemerken und die auch dich wiederum positiver denken lässt.

Auf fremde Menschen treffen

Wenn du Probleme damit hast, auf fremde Menschen zu treffen, solltest du dich erst mit einfachen Übungen an die Situation gewöhnen. Frage draußen zum Beispiel jemanden nach dem Weg oder erkundige dich nach der Uhrzeit. Achte dabei vor allem darauf, zu lächeln und während des Gesprächs Blickkontakt mit deinem Gesprächspartner zu halten.

Notieren Sie Ihre Erfolge

Setze dir Ziele, die du erreichen willst und notiere vor allem auch Erfolge, die du erlangst! Unsere Psyche braucht Erfolge und wir müssen diese nutzen um uns selbst immer wieder zu motivieren, unseren Zielen fokussiert nachzugehen. Eine Veranschaulichung deiner Ziele und dessen Erreichung bspw. als ausgedrucktes Poster für die Wand wird dich bestärken!

Das eigene Umfeld

Es ist sehr wichtig, sich immer wieder Rückmeldungen vor allem aus dem eigenen Umfeld zu holen. Du solltest dir ein starkes Umfeld aufbauen, denn es ist sehr wichtig, mit welchen Menschen du dich umgibst. Sie sollten dich vorrangig unterstützen und dir Mut machen, statt dich in einer Tour zu kritisieren.

Mit sich selbst in Kontakt treten

Es ist uns kaum bewusst, doch viele Menschen führen täglich Selbstgespräche in Form von stillen, inneren Dialogen. Es hört sich komisch an, aber du kannst dein Selbstbewusstsein mit diesen Selbstgesprächen steigern! Dabei ist grundlegend wichtig, dass du eine positive Einstellung hast. Sei vor allem dankbar für die guten Dinge, die dir bisher schon passiert sind.

Verantwortung übernehmen

Du solltest die Kraft haben, Entscheidungen zu treffen und vor allem zu deren Konsequenzen zu stehen. Such die Schuld nicht bei anderen Personen, das ist nur eine Ablenkung. Du solltest dein Leben nicht von Anderen bestimmen lassen und Verantwortung für dein Handeln übernehmen, denn das ist ein guter Weg, wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst.

An den kleinen Dingen erfreuen

Was wie eine Floskel klingt, ist eine der besten Strategien für mehr Selbstbewusstsein. Auch wenn das Negative oft greifbarer scheint als das Positive, ist es wichtig sich an den guten Dingen zu erfreuen. Am Anfang mag es lächerlich wirken, aber mit etwas Übung ist es schnell ein fester Bestandteil der Denkweise.

Einen Lernplan erstellen – 5 Dinge, die rein gehören

Einen Lernplan erstellen – 5 Dinge, die rein gehören

Ein Lernplan soll dich dabei unterstützen vor Prüfungsphasen nicht in Zeitdruck zu geraten und überflüssigen Stress von Anfang an zu vermeiden. Ein Lernplan ist schnell und simpel angelegt, aber unterstützt dich während der gesamten Lernphase dabei, den Überblick zu behalten, genügend Freizeit zu genießen und trotzdem zu erfolgreichen Lernergebnissen zu kommen. So übersiehst du auch keine wichtigen Inhalte, die für die Prüfung relevant sind und nutzt deine Lernzeit effizienter. In den folgenden fünf Punkten stellen wir dir fünf Dinge vor, die dein Lernplan unbedingt enthalten sollte.

1. Lernmaterialien

Du solltest damit beginnen deine Materialien und Vorlesungsmitschriften zu sammeln und nach den relevanten Themenbereichen zu kategorisieren. Mach dir klar, was du überhaupt lernen musst. Gibt es in deinen Unterlagen vielleicht noch Lücken, die du füllen musst? Dann kümmere dich schnell darum, dies nachzuholen. Dazu kannst du deine Mitschüler bzw. Kommilitonen fragen oder im Internet recherchieren. Du kannst an dieser Stelle schon versuchen grob einzuschätzen, wie viel Aufwand die Bearbeitung der einzelnen Themen bedeutet und diese danach sortieren. Nur wenn du alles griffbereit hast und genau weißt, was du lernen musst, kannst du anfangen deine Lernphase richtig zu planen. Gerade wenn mehrere Klausuren bzw. Prüfungen anstehen, solltest du besonderen Wert auf die Priorisierung legen.

2. Ziel

Beim Lernplan erstellen musst du ein besonderes Augenmerk auf dein Ziel haben. Das bedeutet, dass die Termine auf die du hin arbeitest geordnet aufgeführt werden. Klausuren oder ähnliche Abschlussprüfungen müssen auf einen Blick sichtbar sein. Am besten fügst du auch Hinweise auf die Thematik beziehungsweise Anforderungen hinzu. So hast du nicht nur einen schnellen Blick auf deine Lernziele, sondern kannst Überschneidungen bei Themen erkennen und ausnutzen. Dadurch sollte es einfacher sein deine Materialien entsprechend zu kennzeichnen und ordnen. Ein Lernplan sollte im besten Fall mit erreichen des Hauptziels abgeschlossen sein. Es bietet sich daher manchmal an für verschiedene Klausuren verschiedene Lernpläne zu erstellen. Mache dir klar welche Ziele thematisch zusammenpassen, um sie gemeinsam in einem Lernplan zu verbinden.

3. Zeitangaben

Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt ist der essentielle Bestandteil beim Lernplan erstellen. Sieht man den Lernplan als eine Art Logbuch erklärt sich die Wichtigkeit von alleine. Neben Angaben wie Terminen und Prüfungen sollten auch deine Materialien Daten enthalten. Rückblickend zu wissen wann welches Formular bearbeitet wurde ist eine enorme Stütze. Deinen Lernplan solltest du immer aktuell halten. Es kann durchaus anstrengend sein sich an jedes Datum zurück zu erinnern, deshalb ist es wichtig bereits beim Beginn des Lernens eine Zeitangabe zu machen. Auch am Ende der Lernphase ist eine Zeitangabe wichtig. Du kannst außerdem noch weitere Informationen hinzufügen. „13.04.2018 – Danach Fußball spielen gewesen. Dennis hat sich den Knöchel verstaucht.“ Klingt idiotisch? Stell dir vor Dennis hätte sich spektakulär lang gemacht. Auch Wochen später würdest du noch wissen um welchen Tag es sich handelte. Trage nur markante Nebeninformationen ein, an die du dich auch schnell erinnerst. Dies hilft insbesondere für einen zeitlichen Kontext.

4. Aktivitäten

Jedes Detail zählt. Nach diesem Motto musst du deinen Lernplan erstellen. Du hast gelernt? Trage es ein. Du hast Materialien zusammengestellt? Auch das musst du eintragen. Du hattest einen Tag Pause? Was hast du gemacht um dich zu entspannen? Ein Protokoll deiner Aktivitäten sollte sich auf das Nötigste fokussieren. Datum und Verweise auf deine Aktivität sind bereits genug. Füge deinen Notizen auch kleine Hinweise auf deine Materialien oder Ziele zu. So siehst du auf einen Blick wann du was getan hast und hast die Ergebnisse deiner Arbeit direkt zur Hand. Deine Planung mit deinem tatsächlichen Lernverhalten abzugleichen kann dir dabei helfen einen zukünftigen, perfekten Lernplan zu erstellen.

5. Errungenschaften

„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“

– Albert Einstein

Manchmal kann lernen ziemlich ätzend sein. Sich konzentrieren zu müssen, Dinge auswendig lernen. Wenn man nicht das größte Glück von allen hat muss man irgendwann zwangsweise Sachverhalte lernen, die nicht interessant erscheinen. Beim Lernplan erstellen solltest du also unbedingt ein paar Meilensteine mit einbeziehen. Dazu können dir wichtige Klausuren gehören, aber auch ganze Abschlüsse. Auch Ziele für die du besonders hart gekämpft hast oder die besonders zäh und unerfreulich waren können dir einen Motivationsschub geben. Wenn dir alles über den Kopf hinaus wächst kannst du auf einen Blick sehen, dass du zuvor schon solche Situationen überstanden hast.

Wie du richtig lernst – 5 Schritte

Wie du richtig lernst – 5 Schritte

Nicht jedem fällt lernen leicht, manche haben sogar große Probleme damit. Natürlich ist Lernen in der Regel keine angenehme Tätigkeit, aber wenn du weißt, wie du richtig lernst, kannst du auch schwere oder unliebsame Themen dauerhaft verinnerlichen. Wir möchten dir fünf Schritte zeigen in denen du lernst, wie du richtig lernst.

1. Zeitplanung

Gerade in Prüfungsphasen ist ein gutes Zeitmanagement für den Lernerfolg entscheidend. Dies gilt sowohl in der Schule, als auch auf der Universität. Vor allem, wenn dort mehrer Prüfungen in kurzer Zeit absolviert werden müssen. Es ist ratsam die Lernphase gut zu planen und mit der Planung am besten frühzeitig zu beginnen. Bei der Planung gilt es vor allem den Aufwand richtig einzuschätzen und die Aufgaben zu priorisieren. Kennst du zum Beispiel Themengebiete, die definitiv nicht in der Prüfung vorkommen werden, dann schließe sie aus! Richte dich auch nach der Reihenfolge der Prüfungen. Vielleicht weißt du auch in einem Thema besonders gut Bescheid, dann kannst du dadurch punkten und musst weniger Zeit aufwenden.

Anschließend ist es wichtig den Aufwand, der von dir ausgewählten Aufgaben richtig einzuschätzen. Überschätze dich dabei nicht, sonst läufst du in Gefahr in Zeitdruck zu geraten. Plane auch Pausen ein, in denen du Aktivitäten außerhalb deiner Lernphase ausüben kannst. Das ist besonders wichtig, damit man diszipliniert dem Lernplan folgen kann. Lenke dich in deinen Pausen vor allem vom Lernen ab. Verbringe Zeit in der Natur und mit Freunden und verschaffe deinem Gehirn etwas Pause. 

Zur Festigung des Erlernten solltest du immer wieder eine Wiederholung einplanen. Dein Wissen kannst du dadurch auch nochmal überprüfen und Dinge bei Bedarf nachholen. Dein Zeitplan sollte immer wieder angepasst und optimiert werden, vor allem hinsichtlich der Schätzung der Aufwände für einzelne Aufgaben. Vielleicht bist du doch schneller fertig als geplant oder langsamer als gedacht. Eine optimale Unterstützung für die Zeitplanung deiner Lenphasen bietet ein Lernplan, zum Beispiel in Form eines Excel-Tools. Um zu erfahren welche Dinge dein Lernplan unbedingt enthalten sollte, kannst du dir folgenden Artikel ansehen: „Was sollte ein Lernplan enthalten?

2. Lernumfeld

Ein richtiges Umfeld zu schaffen ist einer der wichtigsten Schritte. Damit ist gemeint einen festen Ort zu finden, der dich in deinem Lernverhalten unterstützt und dir eine Routine gibt. Am besten wählst du hierfür einen Ort, an dem dich nicht zu viele Menschen stören können. Auch andere Einflüsse spielen bei der Wahl eine Rolle. Der stickige, dunkle Keller ist bestimmt nicht die bessere Wahl gegenüber einem gemütlichen, ruhigen Zimmer.

Es gibt allerdings, je nach Vorliebe, die Möglichkeit Musik oder sogar den Fernseher leise anzuschalten. Hierbei ist jedoch wichtig sich selbst ehrlich vor Augen zu führen, ob es sich um eine Ablenkung oder eine Beruhigung handelt. Es nützt nichts, wenn du dich alle zehn Minuten umdrehst, um eine spannende Szene zu verfolgen oder das Gitarrensolo in der Luft mitspielst. Auch technische Hilfsmittel, wie Computer oder Tablet unterliegen diesen Auflagen. Wenn du dein Handy als Mittel zur Recherche benutzen möchtest, solltest du zumindest störende Benachrichtigungen ausstellen.

Wenn du in deiner Zeitplanung auf ausreichend Pausen eingeplant hast kannst du diese Nutzen, um beispielsweise deine Nachrichten zu lesen. Auch hier ist wieder wichtig zu wissen wie du richtig lernst. Bist du schon kurz vor deiner Pause in Gedanken an deinem Handy, solltest du überlegen eine Möglichkeit zu finden, dich nicht von deinem Handy ablenken zu lassen. Bitte deine Freunde oder Verwandte dein Handy in der Lernzeit zu verwahren und dich beispielsweise nur bei Nachrichten bestimmter Kontakte zu informieren. Du könntest auch deine Kontakte schreiben, dir nur in wichtigen Fällen zu schreiben.

Die richtigen Materialien Zur Hand

Zu einem guten Lernumfeld gehört auch der Zugriff auf alle Materialien, die du zum Lernen benötigst. Ordnung am Arbeitsplatz gehört zu der Frage, wie du richtig lernst dazu. Für den Lernabschnitt relevante Materialien sollten für dich jederzeit greifbar sein, die weniger wichtigen solltest du aber dennoch in Reichweite aufbewahren.

Neben dem Ort ist es auch wichtig sich selbst in eine lernfähige Verfassung zu bringen. Stelle sicher, dass du ausreichend gegessen und geschlafen hast. Nichts stört die Konzentration mehr als ein hungriger Magen. Wenn du trotz Müdigkeit lernen musst kann es helfen sich körperlich zu betätigen um den Kreislauf anzukurbeln. Auch Konzentrationsübungen können bei Müdigkeit helfen (siehe „Deine Konzentration im Alltag steigern„). Schlaf ist und bleibt jedoch die beste Medizin und ist ein wesentlicher Bestandteil der Übertragung des Lernstoffs von Kurzzeitgedächtnis in Langzeitgedächtnis.

3. Hilfsmittel

Die richtigen Hilfsmittel sind entscheidend dafür, wie du richtig lernst. Je nach Lerntyp gibt es verschiedene Möglichkeiten sich Wissen einzuprägen. Wir haben bereits die Tipps für verschiedene Lerntypen aufgeführt. Es gibt aber auch Hilfsmittel, die für jeden Lerntyp nützlich sind. Entscheidend ist das Ziel auf das man hinarbeitet. Gibt es vorgegebene Quellen und Materialien oder steht es dir frei deine Materialien zusammen zu stellen? Bei der freien Wahl gilt es die Herkunft der Quellen zu beachten. Zum Beispiel ist nicht alles im Internet mit Fakten belegt. Hole dir deine Informationen aus einer Bibliothek oder besorge dir offiziell anerkannte PDFs.

Deine Materialien solltest du pflegen und für dich anschaulich aufbereiten. Markiere dir wichtige Sachverhalte, fasse Informationen zusammen und erstelle bei vielen Materialien eine Übersicht mit der du schnell an das richtige Dokument kommst. Hierbei kann auch der in Punkt eins angesprochene Lernplan helfen.

Podcasts sind ein weiteres Hilfsmittel, das jeder Lerntyp verwenden kann. Es gibt Vorlesungen, die komplett aufgezeichnet frei verfügbar sind, sowohl als Video- als auch als Audiodateien. Man sollte aber beachten, dass das Hören und Sehen alleine nicht zum Lernen ausreichen. Du solltest dich am Ende eines Podcasts fragen, was du alles behalten hast und ob es zu deinem Zeitplan passt Podcasts darin einzubeziehen. Manchmal kann es durchaus dabei helfen einzelne Sachverhalte besser zu verstehen. Eine Stunde Vorlesung, die zu einem halben Blatt mit Notizen führt, die dir bereits bekannt waren, ist eher frustrierend für den Lernfluß.

Probeklausuren eignen sich hervorragend, um die im letzten Schritt folgende Prüfungssituation nachzustellen. Sie schaffen einen Überblick über die Anforderungen und ermöglichen es gezielt zu lernen. Diese Klausuren solltest du jedoch mit Vorsicht genießen. Es nützt nichts immer wieder dieselben Fragen auswendig zu lernen. Probeklausuren sollten eher als Test gesehen werden, ob du das erlernte Wissen anwenden kannst. Du darfst dir aber durchaus ansehen auf welchen möglichen Wegen dein Wissen abgefragt werden könnte.

4. Lerngruppen

Eine Lerngruppe kann dir in manchen Fällen dabei helfen eine neue Sicht auf zu Erlernendes zu bekommen. Die Arbeit als Gemeinschaft ist hierbei besonders wichtig. Jeder in der Gruppe sollte selbstverständlich das Ziel verfolgen effektiv zu lernen. Wer dauerhaft Quatsch machen möchte, sollte nicht in der Gruppe bleiben. Es ist aber durchaus legitim Gesprächen ihren Raum zu geben, denn die arbeit in der Gruppe erfordert viel Konzentration über längeren Zeitraum. Kleine Pausen müssen dabei sein.

Wenn alle gemeinsam lernen fällt es leichter Motivation zu entwickeln, denn man ist sowohl gefordert als auch in der Rolle des Fordernden. In einer Lerngruppe hast du einen ständigen Austausch über das Erlernte und Informationslücken werden automatisch von anderen ergänzt. Es hilft also dabei dein Wissen anzuwenden, wenn auch nur durch Sprachgebrauch.

Lerngruppen erfordern eine besondere Planung und nehmen viel Zeit ein und es kann durchaus passieren, dass die Gruppe nicht auf die Lösung eines Problems kommt. Das kann wiederum die Motivation schnell sinken lassen. Es ist daher wichtig früh zu erkennen, wann ein Problem nicht lösbar sein wird.

5. Prüfungssituation Nachstellen

Im besten Fall hast du zu diesem Zeitpunkt bereits alles zu Erlernende verinnerlicht. Eine Prüfungssituation nachzustellen ist die beste Möglichkeit dein Wissen zu testen und die Situation zu einer Routine zu machen. Um die besten Voraussetzungen zu schaffen solltest du dich in einen ruhigen Raum begeben. Nimm nur die erlaubten Hilfsmittel zur Hand und setze dir das Zeitlimit deiner Prüfung. Am einfachsten ist es, wenn du eine Probeklausur wie in Punkt vier beschrieben hast. Wenn nicht musst du einen Freund oder Verwandten bitten sich Fragen für dich auszudenken. Am besten suchst du dir jemanden, der für dieselbe Prüfung lernt und stellst ihm im Gegenzug auch Fragen für eine Übung.

Nach der abgelaufenen Zeit korrigierst du deine Arbeit. Du kannst auch jemand anderes darum bitten. Analysiere deine Fehler und erkenne warum du sie gemacht hast, denn so erkennst du wo du noch Lernbedarf hast.

Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag

Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag

Um die eigene Konzentration dauerhaft auf hohem Level zu halten, muss diese auch ständig trainiert werden. Der Alltag lässt ein regelmäßiges Training der Konzentration allerdings in der Regel kaum zu. Daher haben wir hier eine Liste mit Konzentrationsübungen zusammengestellt, die für den Alltag geeignet sind und eingebunden werden können. Die Übungen können Zuhause oder auch Unterwegs absolviert werden und sind zudem alleine und ohne weitere Hilfsmittel durchführbar. Mit diesen Tipps kannst du erfolgreich deine Konzentration im Alltag steigern,.

Blick fokussieren

Fixiere einen Punkt irgendwo in deiner Umgebung und versuche dabei an nichts zu denken.

Präge dir eine Szene ein

Schau aus dem Fenster, auf deinen Schreibtisch oder irgendwo hin, wo du gerade bist und versuche dir so viele Details wie möglich einzuprägen. Nach einer Minute wendest du dich von der Szene ab und schreibst alles auf, was du im Kopf behalten konntest.

QUANTUM-WAVE-Musik

Diese Möglichkeit habe ich erst vor kurzem zufällig entdeckt. Ich habe es bisher noch nicht getestet, wenn ihr Erfahrungen dazu habt könnt ihr diese gerne mit uns teilen. Das Produkt gibt es hier.

Erinner dich

Versuche dich zu erinnern, was du in den letzten 7 Tagen zum Mittag gegessen hast und erzähle es jemanden oder sage es laut auf.

Fehlerbilder

Die klassischen Fehlerbilder kennt eigentlich jeder. Man sieht zwei scheinbar identische Bilder, die jedoch einige kleine Unterschiede enthalten, die es zu finden gilt.

Wörter rückwärts buchstabieren

Hier fängt man am besten mit kurzen und einfachen Worten an und steigert sich dann langsam. Am Ende kann man versuchen, ganze Sätze rückwärts zu buchstabieren

Umgedreht lesen

Dreh dein Smartphone, die Zeitung das Buch oder was auch immer auf den Kopf und versuche dann, den Text zu lesen.

Quersummen bilden

Versuche einfach mal die Quersumme von jeder Zahl zu bilden, die du unterwegs irgendwo siehst oder die in deinem Kopf ist (Telefonnumer usw.).

Worte zählen

Sieh dir eine Serie oder Videos an überleg dir vorher ein Wort. Dann zähle mit, wie oft das Wort fällt. Das gleiche kannst du bspw. auch mit Hörbüchern machen.

Rückwärts schreiben

Such dir einen Text und schreibe ihn rückwärts erneut auf.

Handlung beschreiben

Beschreibe in Gedanken was du zum Beispiel gerade tust, so als würdest du es einer Person erzählen, die vor dir steht oder neben dir sitzt und der du es erklären musst.

Zählen in einer Fremdsprache

Versuche die Zahlen von 1 bis 100 in einer fremden Sprache aufzusagen. Das bietet auch eine gute Gelegenheit mit dem Erlernen einer neuen Fremdsprache zu beginnen!

Ton leise stellen

Schau dir eine Serie bzw. ein Video an oder höre Radio und stelle es dabei sehr leise. Nun musst du dich schon anstrengen um das Gesprochene zu verstehen und kannst so einfach deine Konzentration im Alltag steigern.