Meditieren lernen – Drei Stufen zur Gelassenheit

Meditieren lernen – Drei Stufen zur Gelassenheit

Digitalisierung, Globalisation, „Fake News“. Die Welt scheint sich mit jedem Tag schneller zu drehen. Und nebenbei bleibt der Alltag auch nicht stehen. Da kann man schon mal zu viel bekommen und wünscht sich nichts anderes als ein wenig Ruhe und Abstand. Aber nicht jeder kann einfach in den Urlaub auf die Bahamas fliegen. Manche können sogar nicht einmal einen Tag fehlen und wollen es vielleicht auch gar nicht.

Für alle, die nicht noch mehr ihrer Zeit abgeben wollen, gibt es die Möglichkeit schon in wenigen Minuten zu mehr Gelassenheit zu kommen. Glücklicherweise ist es nicht nötig Jahre in einem einsamen Kloster zu verbringen, um Meditieren lernen zu können. Ganz ohne Übung geht es aber auch nicht, deshalb sind hier unsere drei Stufen um meditieren zu lernen.

Meditieren Lernen

Stufe eins – Die richtige Vorbereitung

Um dich optimal vorzubereiten gibt es drei Faktoren, die du beachten solltest und die immer wieder von Relevanz sind wenn du Meditieren lernen willst:

  1. Die örtliche Wahrnehmung
  2. Die körperliche Wahrnehmung
  3. Die zeitliche Wahrnehmung

Wenn du dich immer wieder an diesen drei Punkten orientierst, wird es dir leichter fallen bei der Sache zu bleiben. Und darum geht es in erster Linie beim Meditieren.

Örtliche Wahrnehmung

Als allererstes benötigst du einen Ort zum Meditieren. Dieser kann überall sein. Am Anfang solltest du dir aber einen ruhigen Ort suchen, am Besten bei dir Zuhause. Auch ein Umfeld, in dem du dich wohl fühlst ist möglich. Später wirst du nicht mehr darauf angewiesen sein dich an einem festen Ort aufzuhalten.

Um dich einzustimmen kannst du gewisse Rituale benutzen. Zum Beispiel kannst du eine Kerze anzünden oder ein schönes Objekt zu dir stellen. Wichtig ist jedoch dich nicht abhängig von diesen Ritualen zu machen. Wenn es dir besondere Freude bereitet, solltest du die Objekte von Zeit zu Zeit wechseln, damit du nicht auf sie angewiesen bist. Deine Konzentration sollte nicht bei den Objekten liegen, sondern bei dir selbst.

Wer Meditieren lernen möchte denkt vermutlich an den klassischen Schneidersitz auf dem Kissen. Vielleicht sogar an den Mönch, welcher unter dem freien Himmel auf Steinen meditiert, ähnlich wie bei unserem Beitragsbild. Tatsächlich solltest du in den Anfängen auf keinen Fall eine so ungemütliche Position einnehmen. Du kannst auch im Sitzen auf einem Stuhl meditieren. Wichtig ist, dass du dich nicht anlehnst, sondern aufrecht sitzt! Um deine Haltung zu unterstützen kannst du dir ein Kissen dazu nehmen. Du solltest bequem und ohne Verspannung sitzen können. Stellst du nach der Meditation fest, dass dein Körper schmerzt musst du an deiner Haltung oder dem Sitzplatz arbeiten!

Körperliche Wahrnehmung

Meditieren lernen bedeutet auch Sitzen lernen. Auf dem Boden oder einem Kissen solltest du deine Beine im Schneidersitz anwinkeln. Überdehne dabei deine Gelenke nicht, sonst wirst du bald Schmerzen bekommen. In so einem Fall kannst du deine Sitzposition durch ein Kissen erhöhen. Dein Kopf sollte aufrecht sein und dein Rücken gestreckt. Auch hier solltest du dich nicht überdehnen. Lasse deine Hände auf deinen Knien oder deinen Oberschenkeln ruhen und entspanne deine Arme.

Auf einem Stuhl sitzend, sollten deine Beine im rechten Winkel sein. Lasse etwas Platz zwischen deinen Knien und deine Füße auf dem Boden ruhen. Halte auch hier deinen Kopf gerade. Du kannst auch dein Kinn leicht einziehen, um deinen Rücken zu strecken. Lasse deine Arme locker am Körper und lege deine Hände auf deinen Oberschenkeln ab. Ob du die Handflächen geöffnet oder geschlossen auflegst kannst du selbst entscheiden. Du kannst mit offenen oder geschlossenen Augen meditieren. Probiere ruhig aus auf welchem Weg es dir leichter fällt.

Zeitliche Wahrnehmung

Stundenlang zu meditieren wäre kompletter Wahnsinn. Tatsächlich solltest du in den Anfängen nur wenige Minuten meditieren. Fünf Minuten sollten ausreichen. Erst mit der Zeit kannst du die Dauer steigern, aber schon die körperliche Haltung kann sehr anstrengend sein. Die Faustregel sollte also sein: Meditieren sollte entspannend wirken und nicht auslaugend!

Damit du nicht alle zehn Sekunden auf die Uhr schauen musst, kannst du dir zum Beispiel einen Wecker stellen. Dadurch wirst du beim Meditieren nicht unterbrochen und hast trotzdem die Ruhe bis zum Ende konzentriert zu bleiben. Der Alarm sollte ruhig sein und langsam beginnen, damit du die Ruhe aus der Meditation nicht verlierst.

Finde eine Zeit zu der du meditierst. Gerade um meditieren lernen zu können, sollte eine gewisse Routine vorhanden sein. Du musst aber für dich ausprobieren, zu welcher Zeit und nach welchen Aktivitäten du meditierst. Möchtest du meditieren, um dich zu beruhigen? Oder meditierst du als Vorbereitung, um dich besser auf eine Aufgabe konzentrieren zu können? Beides ist durchaus möglich, aber die Situation in der du meditierst verändert sich drastisch durch dein Ziel. Versuche auch mal ohne Grund und den dadurch entstehenden Druck zu meditieren. Das kann dir das Meditieren an anderer Stelle leichter machen.

Stufe zwei – Meditieren für Anfänger

Örtliche Wahrnehmung

Im Zentrum deiner Konzentration sollte ein bestimmter Ort stehen. Um es dir leichter zu machen solltest du dich am Anfang auf deine Atmung konzentrieren. Der „bestimmte Ort“ ist hierbei ein Teil deines Körpers. Nämlich der Teil, an dem du den Atem am stärksten wahrnimmst. Klingt einfach? Dann versuche diese Konzentration aufrecht zu erhalten. Auch wenn beispielsweise eine Fliege auf deinem Hals landet, sollte deine Konzentration bei deinem Atem bleiben können.

Das heißt aber nicht, dass du beim Meditieren nicht auch auf andere Reize eingehen kannst. Es wird dir am Anfang aber schwerer fallen die Konzentration aufrecht zu erhalten. Zu späteren Zeitpunkten ist der örtliche Fokus beinahe egal. Solange du deine Konzentration immer wieder bei dem Ort deiner Wahl hälst ist es eine Form der Meditation. Meditieren lernen heißt Ablenkungen ignorieren zu können. Mit der Zeit wird dein Verstand es leichter haben sich nicht ablenken zu lassen.

Körperliche Wahrnehmung

Die körperliche Wahrnehmung in den Anfängen des meditieren Lernens ist ähnlich der örtlichen Wahrnehmung. Konzentrierst du dich beispielsweise auf deine Atmung, ist der Ort deiner Konzentration Teil deines Körpers. Bei der körperlichen Wahrnehmung geht es aber auch darum die Vorgehensweise deines Körpers zu verstehen.

Verstehe warum dein Körper sich ablenken lässt. Du konzentrierst dich auf deine Atmung und plötzlich kommt dir deine Arbeit in den Sinn? Welches Gefühl kommt dabei auf? Fühlst du dich vielleicht unter Stress gesetzt oder ordnest in Gedanken schon deine Arbeitsschritte? Nimm diese Gefühle an, aber versuche wieder zurück zum ursprünglichen Fokus deiner Konzentration zu gelangen. Überlege nach deiner Meditation warum dir in diesem Moment Gedanken durch den Kopf schossen. Suche nicht nach einem konkreten Grund, sondern nach dem Ziel deiner Gedanken. Es hilft dir zu verstehen wie dein Verstand normalerweise mit einer solchen Situation umgeht.

Dein Verstand ist im Alltag vielen verschiedenen Reizen ausgesetzt und hat gelernt so vielen wie möglich zu folgen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. Beim Meditieren ist es genau andersherum. Es geht nicht darum die Reize zu bearbeiten und auf jede Aktion eine Reaktion parat zu haben. Nur der selbst gewählte Reiz wird beachtet und die übrigen werden vorbeigelassen. Trotzdem solltest du diese Reize akzeptieren und sie nicht krampfhaft verdrängen wollen. Dadurch schenkst du ihnen nämlich wieder ungewollte Aufmerksamkeit. Mit genug Übung kannst du jederzeit, auch im Alltag, in den Meditationsmodus wechseln und dich auf eine Sache konzentrieren.

Zeitliche Wahrnehmung

Die zeitliche Wahrnehmung wird am Anfang einen kleinen, aber umso wichtigeren Teil einnehmen. Das bedeutet nicht nur, dass du dich langsam steigern solltest. Auch welche Auswirkungen eine längere Dauer auf dich hat ist entscheidend. Außerdem solltest du zurück in den Alltag finden.

Gerade was das Zeitliche betrifft solltest du dich am Anfang nicht übernehmen. Eine Übung kann auch bedeuten erst einmal ein Gefühl für das Meditieren zu bekommen. Und ohne Übung kann man kein meditieren lernen. Wenn du es dir zutraust deine Konzentration über längere Zeit aufrecht zu halten kannst du den Wecker dazu nehmen. Die ersten Sitzungen sollten trotzdem nicht länger als fünf Minuten sein. Vielleicht reichen dir diese auch auf längere Sicht schon. Meditieren sollte ein Genuss sein und keine Qual. Geht deine Konzentration schon beim Meditieren in Richtung „endlich vorbei“ meditierst du zu lange.

Hast du deine Übungen beendet ist es entscheident nicht hektisch wieder in den Alltag zu starten. Langsam und entspannt lautet hier die Devise. Springe nicht direkt auf und räume deine Hilfsmittel weg um durchzustarten. Reflektiere deine Gefühle und deine Wahrnehmung während und nach der Meditation. Dadurch wird es dir leichter fallen zu meditieren und die Konzentration auch außerhalb der Sitzungen abzurufen.

Stufe drei – Meditieren für „Fortgeschrittene“

Eigentlich gibt es beim Meditieren keine „Fortgeschrittenen“ oder „Profis“. Hast du allerdings das „Meditieren für Anfänger“ verinnerlicht kannst du dich an Vorgehensweisen heranwagen, die das Meditieren zu einem vielseitigerem Instrument machen. Beginne aber nicht zu früh mit Übungen, die dich überfordern. Das Meditieren für Anfänger ist im Grunde alles was du brauchst. Jede weitere Übung ist nur eine minimale Erweiterung oder Variation deiner ersten Versuche Meditieren zu lernen.

Örtliche Wahrnehmung

Alles ist wie es ist. Meditieren kann eine Menge Reize beinhalten. Ob es die Kinder sind, die nebenan Lärm machen, ein Auto das mit quietschenden Reifen losfährt oder „nur“ Vogelgezwitscher. Wie deine störenden Gedanken solltest du diese Reize wahrnehmen können ohne dass sie zu viel in dir auslösen.

Desto öfter du dich fokussierst, desto leichter wird es dir fallen diese Störungen zu akzeptieren. Auch außerhalb deines üblichen Ortes zu meditieren hilft dir dich von der Örtlichkeit zu lösen. Setze dich doch mal im Park auf eine Bank oder in eine von geschäftigem Treiben erfüllter Bahnhofshalle. Dadurch kannst du sowohl trainieren auf dein Umfeld acht zu geben als auch Störfaktoren zu akzeptieren und weiterziehen zu lassen.

Fühlst du dich wirklich sicher kannst du auch versuchen in der Bewegung zu meditieren. Passe jedoch auf dein Umfeld auf und bewege dich nicht an Orten an denen du zu viel reagieren musst. Hierfür wäre die Bahnhofhalle ungeeignet. Ein wenig besuchter Wanderweg bietet sich viel besser an.

Körperliche Wahrnehmung

Meditation kann sich nicht nur auf deine Atmung oder feste Objekte beziehen. Es ist auch möglich sich auf Gefühle zu konzentrieren. Gefühle wie Liebe oder Zorn zu fokussieren ist eine der schwersten Übungen und sollte bei jemanden der gerade begonnen hat meditieren zu lernen auf keinen Fall versucht werden.

An diese Gefühle sind nämlich eine Menge Faktoren wie Erinnerungen und körperliche Reaktionen geknüpft. Seine Liebe wahrzunehmen bedeutet einen schnelleren Puls, Gedanken an frühere oder jetzige Liebschaften und sogar körperliche Reaktionen. Mit Gefühlen verknüpft der Körper eine Menge Dinge und die Störfaktoren werden schnell gewaltig. Hier den Fokus nicht zu verlieren und trotzdem all diese Reaktionen zuzulassen ist eine gewaltige Aufgabe. Mit der Zeit kannst du so aber lernen deine Gefühle besser zu verstehen und zu erkennen.

Trotzdem sei noch einmal gesagt: Diese Technik zu beherrschen benötigt viel Übung. Es kann sogar sinnvoll sein sich entsprechende Hilfe dabei zu holen.

Zeitliche Wahrnehmung

Mit der örtlichen Wahrnehmung hast du bereits ein paar Möglichkeiten das Meditieren in den Alltag einzubinden. Aber auch in den alltäglichsten Dingen kannst du die Techniken der Meditation verwenden. Konzentriere dich auf die Gerüche beim Essen, das Gefühl von Materialien, die du berührst oder jegliche andere Sinneseinflüsse. Desto bewusster du vermeintlich Unwichtiges tust, desto mehr wirst du merken wie leicht es dir fällt dich deiner Situation anzunehmen.

Deine tägliche Routine wird somit immer mehr zu bewussten, einzelnen Aktionen. Deine tatsächliche Meditationsübung, wie du sie am Anfang gelernt hast, wird dadurch aber nicht ersetzt.

Klick zum Anzeigen des Codes

<a href=“https://bereit-zu-lernen.de/lerntipps-fuer-verschiedene-lerntypen“><img src=“https://bereit-zu-lernen.de/wp-content/uploads/2019/04/Richtig-Meditieren.png“ alt=“meditieren lernen“ title=“Meditieren Lernen“ width=“1862″ height=“1752″ /></a><br /><small>Gefällt dir die Infografik? Dann besuche doch mal unseren Blog: <a href=“https://bereit-zu-lernen.de“>Bereit-zu-lernen.de</a>.</small>

Hoffentlich konnten wir dir einen Einblick in das meditieren Lernen geben. Meditation ist eine Übung, die dein Leben um einiges bereichern kann. Oben möchten wir dir noch eine Infografik zu den drei Stufen zeigen, die du gerne frei einbinden und verwenden darfst. Des weiteren haben wir noch ein paar Artikel zum Thema Konzentration für dich:

Konzentrationsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag

Konzentration durch Bewegung fördern

Konzentration durch Bewegung fördern

Konzentration durch Bewegung fördern

Sich zu bewegen trainiert den Körper und ist wichtig für die Gesundheit. Aber es lässt sich auch die Konzentration durch Bewegung fördern. Bewegung versorgt nicht nur das Hirn mit Sauerstoff und hilft Verbindungen zwischen Synapsen zu schaffen. Sie kann auch wortwörtlich den Kopf frei machen und hilft uns so unsere Konzentration zu fördern.

Den Kopf versorgen

Sport ist ein natürlicher Ausgleich für Stress und geistige Arbeit. Bewegung verschafft dem Gehirn neue Situationen und Abläufe, in denen der Körper agieren und reagieren muss. Dadurch bildet er unter anderem auch Stoffe, die der Körper braucht, um Nervenzellen zu bilden und verbinden. Und dass diese wichtig für die kognitiven Bereiche sind ist bekannt. Gerade im Alter ist es wichtig mit Bewegung gegen das steigende Sterben der Nervenzellen anzugehen.

Auch Dopamin soll durch Bewegung langsamer abgebaut werden. Dopamin ist ein Stoff, der deine Stimmung aufhellt und für wichtige Prozesse in deinem Gehirn verantwortlich ist. Selbtverständlich fördert Bewegung auch die Durchblutung, was zu einer besseren Versorgung des Gehirns führt. Deine Konzentration durch Bewegung zu fördern ist also fast schon ein „Selbstläufer“.

Die richtige Dosis

Beim Sport verhält es sich wie bei vielen anderen Tätigkeiten: er muss auf den Ausführenden zugeschnitten sein. Will man seine Konzentration durch Bewegung fördern ist das richtige Maß ein entscheidender Faktor. Dabei solltest du für dich individuell entscheiden, wie viel Bewegung du haben möchtest und vor allem welcher Art. Es gibt für jeden Typ eine Sportart. Selbst der größte Bewegungsmuffel kann es schaffen täglich einen Kilometer zu laufen.

Ob du dich zu viel oder zu wenig bewegst ist eine Frage der Routine. Hast du nach dem Sport nicht das Gefühl ruhig und konzentriert zu sein, hast du dich vielleicht zu kurz betätigt. Bist du nach deiner Bewegungsphase dagegen zu müde, um einen klaren Gedanken zu fassen, ist dein Sport zu anstrengend. Beginnst du gerade erst mit Bewegungsübungen kann es vorkommen, dass es dir zu anstrengend erscheint. Taste dich langsam an dein Ziel heran!

Gestalte deine Bewegungen abwechslungsreich. Besteht dein Sport jedes Mal nur aus Liegestützen wird es immer schwerer werden der Bewegung etwas abzugewinnen. Willst du deine Konzentration fördern, solltest du Abwechslung schaffen. Das kann ein Ortswechsel sein, eine Veränderung der Übung oder andere Einflüsse, die dich in deiner Bewegung unterstützen.

Vor allem eines solltest du aber nie vernachlässigen: Sport sollte Spaß machen.

Einmal leer machen, bitte!

Beim Sport werden verschiedene Hirnregionen aktiviert. Insbesondere der Teil, welcher für die motorischen Funktionen, wie Koordination und Bewegung verantwortlich ist. Zum Ausgleich wird der Teil, der vorrangig für das Denken und Planen verantwortlich ist langsam ausgestellt. Das schafft Freiraum und man kann sich nach der Bewegung besser auf neue Dinge konzentrieren.

Es erfordert jedoch einiges an Übung und auch Glück diesen Effekt hervorzurufen. Nicht jedermann kann beim Sport alle Gedanken verdrängen und selbst dann ist nicht mit Sicherheit eine höhere Konzentration in Aussicht. Wichtig für diesen Effekt ist die Freude an der Bewegung und die Routine mit der diese durchgeführt wird. Desto öfter du dich bewegst, desto schneller lässt sich dein Körper und damit dein Gehirn darauf ein. Es kann immer mal vorkommen, dass du nach 40 Minuten Sport immer noch keinen klaren Gedanken fassen kannst. Dennoch sei gesagt: Möchtest du deine Konzentration durch Bewegung fördern möchtest, solltest du auch trotz so mancher Rückschläge bei der Stange bleiben.

Auch die Effekte auf lange Sicht solltest du nicht unterschätzen. Nach ein paar Runden um den Block wirst du vermutlich nicht die Lösung für den Klimawandel parat haben. Auf Dauer wirst du aber in der Lage dich leichter auf neue Sachverhalte einzulassen und mit ihnen umzugehen.

Konzentration durch Bewegung zu fördern ist für jeden etwas sehr sinnvolles. Es gibt aber auch noch weitere Möglichkeiten deine Konzentration zu steigern. Lies doch auch mal unsere anderen Beiträge zum Thema Konzentration: Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag Konzentrationsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Konzentrationsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Konzentrationsübungen für mehr Ausgeglichenheit

Meditation

Eine alte Konzentrationsübung ist die Meditation. Beim Meditieren trainieren wir bei der Sache zu bleiben. Man legt seinen Fokus beispielsweise auf den eigenen Atem und denkt nur noch an dieses eine Element. Viele Studien haben bereits gezeigt, dass Meditation eine effektive Konzentrationsübung ist. Wer also regelmäßig meditiert kann auf Dauer neue Informationen schneller aufnehmen. Lies doch unseren Artikel, wie auch du meditieren kannst: Meditieren lernen – Drei Stufen zur Gelassenheit

Bewegung

Bewegung ist natürlich eine der besten Konzentrationsübungen, denn wer sich viel bewegt ist ruhiger und ausgelassener. Es gibt etliche Studien zu diesem Thema, ein paar davon stellen wir hier vor: Konzentration durch Bewegung fördern

Malen

Malen als Konzentrationsübung steigert das Bewusstsein fürs Detail. Durch den ständigen Fokus erhöht sich die Merkfähigkeit. Die starke Konzentration auf das Malen verringert die Gefahr durch Tagträume abzudriften. Dadurch bleibst du länger bei der Sache. Wichtig: Du solltest dein Bild unbedingt zu Ende malen. Auch wenn es nicht deiner ursprünglichen Idee entspricht, ist es für die Konzentrationsübung wichtig das Projekt zu beenden.

Gedankensport

Regelmäßiger Gedankensport hält das Hirn auf Trab und eignet sich hervorragend als Konzentrationsübung. Es gibt viele Möglichkeiten wie zum Beispiel das Lösen von Kreuzworträtseln, Sudoku oder auch Fehlerbilder. Mittlerweile sind auch etliche Apps erhältlich, die verschiedene solcher Konzentrationsübungen bereitstellen.

Dein Kampf gegen Lernstress und Prüfungsangst!

Dein Kampf gegen Lernstress und Prüfungsangst!

Digitaler Nomade - Was ist das eigentlich?

Als „Digitale Nomaden“ bezeichnen wir Menschen, die ortsunabhängig leben und arbeiten. Sie gehen in der Regel einer digitalen Tätigkeit nach, was ihnen die Arbeit von quasi überall auf der Welt aus ermöglicht. Digitale Nomaden können Angestellte sein, deren Job zu 100% remote ausgeführt werden kann, häufiger arbeiten sie jedoch als Freelancer. Die Idee bzw. das Ziel des digitalen Nomadentums ist ein selbstbestimmtes Leben und Reisen, also ein Ausstieg, aus dem viel zitierten „Hamsterrad“.

Für digitale Nomaden existiert mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, um von unterwegs zu arbeiten und Geld zu verdienen. Oft trifft man auf die klassischen Webdesigner, die Webseiten für ihre Kunden zuhause oder vor Ort planen und entwickeln. Auch App- und Softwareentwicklung sind unter digitalen Nomaden weit verbreitet, da für diese Tätigkeiten in der Regel keine Ortsgebundenheit besteht. Wer sich in Sachen Marketing auskennt, kann auch als Social Media Manager*in die Pflege der Facebook-Auftritte etc. für kleine oder größere Unternehmen übernehmen und sich dafür bezahlen lassen. Wer nicht so technikaffin ist lässt sich oft eine Webseite erstellen und betreibt einen Blog, in dem dann über die eigenen Erlebnisse beim Reisen oder sonstige Themen berichtet wird, um möglichst viele Besucher auf die eigene Seite zu bekommen. Doch auch als Musiker, Lehrer oder Trainer kann man von unterwegs und an verschiedenen Orten arbeiten.

Viele treffen die Entscheidung, die nächste Zeit als digitaler Nomade zu verbringen, nach dem Studium. Zu dem Zeitpunkt ist man normalerweise noch nirgends fest eingestellt und ist oft relativ ungebunden und offen für Abenteuer und Veränderungen. Außerdem sind viele Studenten den niedrigeren Lebensstandard beim Reisen vielleicht schon gewohnt und tun sich damit nicht mehr so schwer. Natürlich muss man nicht gleich alle zelte abbrechen, um digitaler Nomade zu werden. Eine Basis im eigenen Land hat natürlich weiterhin Vorteile. Auf jeden Fall sollte man auch als digitaler Nomade das Thema Versicherung nicht außen vor lassen. Wenn dein Lebensmittelpunkt zum Beispiel weiterhin in Deutschland sein soll und du dich nur von Zeit zu Zeit im Ausland aufhalten willst, bist du auch in Deutschland gemeldet und hast dort eine private oder gesetzliche Krankenversicherung. Für die Zeiten im Ausland bietet sich eine Auslandskrankenversicherung an (für eine Dauer von ca. 6-8 Wochen). Allerdings solltest du genau prüfen, ob die Versicherung auch zahlt, wenn dir beim Arbeiten im Ausland etwas passiert, denn das ist oft nicht der Fall. Wenn du dich dauerhaft im Ausland aufhalten möchtest, aber noch in Deutschland gemeldet bist, solltest du bei deiner Versicherung prüfen, ob eine Erweiterung für das Ausland möglich ist. Denk daran, dass du die Behandlung auch bei Auslandskrankenversicherungen in der Regel zunächst selbst bezahlen musst, um dir das Geld dann später von deiner Krankenkasse zurück zu holen. Wenn du dich überhaupt nicht mehr in Deutschland aufhältst und dort auch nicht gemeldet bist, solltest du entweder eine Auslandskrankenversicherung über eine lange Zeit abschließen oder eine internationale Krankenversicherung nutzen. Prüfe deine Optionen unbedingt bevor du dich in Deutschland abmeldest, falls das dein Plan sein sollte.

Wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst

Wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst

Du fragst dich, wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst? Klassische Frage, oder? Viele Leute fragen sich, was sie gegen ihr fehlendes Selbstbewusstsein tun können und suchen nach konkreten Übungen. Diese sollten dich schnell weiter bringen und vor allem im Alltag machbar sein. Schon ein Gespräch an der Kasse im Supermarkt kann zu mehr Selbstbewusstsein führen. Hier haben wir acht Strategien vorbereitet mit denen du zu mehr Selbstbewusstsein kommst.

Ursachenforschung

Du solltest dich zunächst einmal fragen, woher deine Unsicherheit eigentlich kommt. Hast du Angst vor Fehlern oder fürchtest du dich vor Kritik? Nimm dir Zeit um die Situation zu analysieren. Versuche, dich selbst besser kennen zu lernen und notiere deine Stärken und Schwächen. Sprich dazu am besten auch mit anderen, da Selbst- und Fremdwahrnehmung sich oft unterscheiden.

Körpersprache

Eine selbstsichere Ausstrahlung zu haben bedeutet vor allem eine offene Körperhaltung, direkter Blickkontakt zu deinem Gegenüber und vor allem keine nervösen Gesten. Das fokussieren auf die Ausstrahlung macht dich automatisch selbstsicherer, du versprühst eine positive Aura, die andere bemerken und die auch dich wiederum positiver denken lässt.

Auf fremde Menschen treffen

Wenn du Probleme damit hast, auf fremde Menschen zu treffen, solltest du dich erst mit einfachen Übungen an die Situation gewöhnen. Frage draußen zum Beispiel jemanden nach dem Weg oder erkundige dich nach der Uhrzeit. Achte dabei vor allem darauf, zu lächeln und während des Gesprächs Blickkontakt mit deinem Gesprächspartner zu halten.

Notieren Sie Ihre Erfolge

Setze dir Ziele, die du erreichen willst und notiere vor allem auch Erfolge, die du erlangst! Unsere Psyche braucht Erfolge und wir müssen diese nutzen um uns selbst immer wieder zu motivieren, unseren Zielen fokussiert nachzugehen. Eine Veranschaulichung deiner Ziele und dessen Erreichung bspw. als ausgedrucktes Poster für die Wand wird dich bestärken!

Das eigene Umfeld

Es ist sehr wichtig, sich immer wieder Rückmeldungen vor allem aus dem eigenen Umfeld zu holen. Du solltest dir ein starkes Umfeld aufbauen, denn es ist sehr wichtig, mit welchen Menschen du dich umgibst. Sie sollten dich vorrangig unterstützen und dir Mut machen, statt dich in einer Tour zu kritisieren.

Mit sich selbst in Kontakt treten

Es ist uns kaum bewusst, doch viele Menschen führen täglich Selbstgespräche in Form von stillen, inneren Dialogen. Es hört sich komisch an, aber du kannst dein Selbstbewusstsein mit diesen Selbstgesprächen steigern! Dabei ist grundlegend wichtig, dass du eine positive Einstellung hast. Sei vor allem dankbar für die guten Dinge, die dir bisher schon passiert sind.

Verantwortung übernehmen

Du solltest die Kraft haben, Entscheidungen zu treffen und vor allem zu deren Konsequenzen zu stehen. Such die Schuld nicht bei anderen Personen, das ist nur eine Ablenkung. Du solltest dein Leben nicht von Anderen bestimmen lassen und Verantwortung für dein Handeln übernehmen, denn das ist ein guter Weg, wie du zu mehr Selbstbewusstsein kommst.

An den kleinen Dingen erfreuen

Was wie eine Floskel klingt, ist eine der besten Strategien für mehr Selbstbewusstsein. Auch wenn das Negative oft greifbarer scheint als das Positive, ist es wichtig sich an den guten Dingen zu erfreuen. Am Anfang mag es lächerlich wirken, aber mit etwas Übung ist es schnell ein fester Bestandteil der Denkweise.

Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag

Deine Konzentration steigern – Auch im Alltag

Um die eigene Konzentration dauerhaft auf hohem Level zu halten, muss diese auch ständig trainiert werden. Der Alltag lässt ein regelmäßiges Training der Konzentration allerdings in der Regel kaum zu. Daher haben wir hier eine Liste mit Konzentrationsübungen zusammengestellt, die für den Alltag geeignet sind und eingebunden werden können. Die Übungen können Zuhause oder auch Unterwegs absolviert werden und sind zudem alleine und ohne weitere Hilfsmittel durchführbar. Mit diesen Tipps kannst du erfolgreich deine Konzentration im Alltag steigern,.

Blick fokussieren

Fixiere einen Punkt irgendwo in deiner Umgebung und versuche dabei an nichts zu denken.

Präge dir eine Szene ein

Schau aus dem Fenster, auf deinen Schreibtisch oder irgendwo hin, wo du gerade bist und versuche dir so viele Details wie möglich einzuprägen. Nach einer Minute wendest du dich von der Szene ab und schreibst alles auf, was du im Kopf behalten konntest.

QUANTUM-WAVE-Musik

Diese Möglichkeit habe ich erst vor kurzem zufällig entdeckt. Ich habe es bisher noch nicht getestet, wenn ihr Erfahrungen dazu habt könnt ihr diese gerne mit uns teilen. Das Produkt gibt es hier.

Erinner dich

Versuche dich zu erinnern, was du in den letzten 7 Tagen zum Mittag gegessen hast und erzähle es jemanden oder sage es laut auf.

Fehlerbilder

Die klassischen Fehlerbilder kennt eigentlich jeder. Man sieht zwei scheinbar identische Bilder, die jedoch einige kleine Unterschiede enthalten, die es zu finden gilt.

Wörter rückwärts buchstabieren

Hier fängt man am besten mit kurzen und einfachen Worten an und steigert sich dann langsam. Am Ende kann man versuchen, ganze Sätze rückwärts zu buchstabieren

Umgedreht lesen

Dreh dein Smartphone, die Zeitung das Buch oder was auch immer auf den Kopf und versuche dann, den Text zu lesen.

Quersummen bilden

Versuche einfach mal die Quersumme von jeder Zahl zu bilden, die du unterwegs irgendwo siehst oder die in deinem Kopf ist (Telefonnumer usw.).

Worte zählen

Sieh dir eine Serie oder Videos an überleg dir vorher ein Wort. Dann zähle mit, wie oft das Wort fällt. Das gleiche kannst du bspw. auch mit Hörbüchern machen.

Rückwärts schreiben

Such dir einen Text und schreibe ihn rückwärts erneut auf.

Handlung beschreiben

Beschreibe in Gedanken was du zum Beispiel gerade tust, so als würdest du es einer Person erzählen, die vor dir steht oder neben dir sitzt und der du es erklären musst.

Zählen in einer Fremdsprache

Versuche die Zahlen von 1 bis 100 in einer fremden Sprache aufzusagen. Das bietet auch eine gute Gelegenheit mit dem Erlernen einer neuen Fremdsprache zu beginnen!

Ton leise stellen

Schau dir eine Serie bzw. ein Video an oder höre Radio und stelle es dabei sehr leise. Nun musst du dich schon anstrengen um das Gesprochene zu verstehen und kannst so einfach deine Konzentration im Alltag steigern.