Lernstrategien – mit Planung zum Erfolg

Lernstrategien – mit Planung zum Erfolg

Jeder Mensch lernt tagtäglich unbewusst tausende von Sachen. Vieles davon ist unwichtig und manches Wissen bleibt für immer im Unterbewusstsein. Aber wie sieht es aus, wenn man gezielt lernen möchte? Der Stoff liegt parat, die Anforderungen sind bekannt. Nur welche Lernstrategie solltest du jetzt verwenden?

Wiederholung, immer wieder

Am liebsten möchte man es nicht hören, aber es lässt sich nicht umgehen. Egal welche Lernstrategie du fährst, du musst das Gelernte wiederholen. Das Übertragen deines Wissens von Kurzzeitgedächtnis in Langzeitgedächtnis setzt eine Wiederholung voraus. Diese Lernstrategie ist besonders nützlich, wenn du Dinge auswendig lernen willst.

  • Nutze Karteikarten – Die vermutlich älteste Form des Wiederholens. Wichtig: Mische die Karten nach jedem Durchgang, sonst lernst du vielleicht nur die Reihenfolge auswendig.
  • Hören und Sprechen – Insbesondere bei Sprachen und Vokabeln nützlich. Lass dir ein Wort oder einen Satz vorlesen und sprich ihn nach. Diese Strategie ermöglicht dir üben und wiederholen gleichzeitig.
  • Ausführen – Sportliche Übungen lassen sich sehr gut durch die Durchführung lernen. Das sogenannte Muskelgedächtnis lässt sich genauso gut trainieren wie das tatsächliche.
  • Quiz – Es hilft als Abfrage und als Wiederholung. Suche dir ein zu deinem Thema passendes Quiz und teste dein Wissen. Wie bei den Karteikarten gilt: Nicht immer dieselben Fragen hintereinander. Außerdem solltest du dir sicher sein, dass das Quiz deinen Anforderungen entspricht.

Der Weg ist das Ziel

Egal wie unangenehm dein Thema auch erscheinen mag, du musst es ernst nehmen. Es nützt dir nichts etwas auswendig zu lernen und es eine Woche nach der Prüfung wieder zu vergessen. Auch wenn es unter Umständen etwas mehr Arbeit bedeutet, als ursprünglich erhofft. Desto mehr Quellen und verschiedene Blickwinkel du erhälst, desto mehr Überblick gewinnst du jedoch über dein Thema. Diese Lernstrategie macht dein Thema zu einem Bestandteil deines Alltags und hilft dir somit das Wissen jederzeit anzuwenden.

  • Sekundärlektüre – Versuche dir so viele verschiedene Quellen wie möglich zu beschaffen. Das ermöglicht dir ein besonders breites Bild. Möglicherweise findest du sogar etwas interessantes, das dir den Zugang zur Thematik erleichtert.
  • Wissen anwenden – Versuche dein Thema im Alltag so oft wie möglich ins Gedächtnis zu rufen. Natürlich kannst du eine Kurvendiskussion nicht bei der Busfahrt anwenden, aber vielleicht findest du in deinem Alltag Dinge, die dich an das Erlernte erinnern. Dadurch verinnerlichst du das Wissen und verbindest es mit Erfahrungen.
  • Lernplan erstellen – Wir haben schon die wichtigsten Dinge für einen Lernplan hier zusammengestellt. Ein Lernplan unterstützt deine Lernstrategie auf jeder Ebene. Immer abrufbar kannst du jederzeit auf deine Informationen zugreifen. Diese Informationen können so breit gefächert sein wie es deine Vorgehensweise beim Erstellen zulässt.

Suggestion und Motivation

Kubisch, hexagonal, tetragonal und nicht zuletzt auch monoklin. Wer mal die Metrik von Elementarzellen auswendig lernen musste, weiß wie zäh und nutzlos einem das Lernen vorkommen kann. Da hilft es sich die Macht der Suggestion zur Hilfe zu holen. Ein starkes, gesundes Selbstbewusstsein und die Lust weiterzukommen ersetzen zwar nicht das Lernen, helfen aber sich durch den zähen Stoff zu arbeiten.

Wie du dein Selbstbewusstsein steigerst findest du in diesem Artikel.

Die Macht des Wissens

Mit der Lernstrategie schnell durchkommen? Wissen niemals wieder vergessen? Plötzlich Interesse an den uninteressantesten Dingen bekommen? Ich fürchte da müssen wir dich enttäuschen. Es gibt nicht den einen großen Plan dein Wissen zu vermehren. Also sind alle Lernstrategien Unsinn? Nein, denn jede Lernstrategie hat ihren Ursprung in den Erkenntnissen der Wissenschaft. Diese erweitern sich ständig, so dass alte Strategien verworfen oder geändert werden müssen oder ganz neue entstehen. Jede Lernstrategie sollte daher genau auf den Lernenden zugeschnitten sein.

  • Erkenne deinen Lerntyp – Zu wissen welche Signale dich am besten ansprechen ist die halbe Miete auf der Suche nach der passenden Lernstrategie. Hier findest du ein paar Tipps für die jeweiligen Lerntypen.
  • Arbeite ordentlich – Wenn du etwas lernen möchtest, musst du auch bereit sein etwas dafür zu tun. Desto strukturierter du an das Lernen heran gehst, desto routinierter wirst du werden. Mit der Zeit wird der Aufwand dann auch geringer.
  • Habe Spaß – Quäle dich nicht! Wenn das Lernen dich nur noch stresst musst du dir überlegen ob dein Themenfeld das richtige für dich ist. Nicht jedes Thema macht Spaß, aber wenn du dich nur noch überwinden musst kann dich das gesundheitlich beeinträchtigen.
Mit der App eine Sprache lernen – Geht das?

Mit der App eine Sprache lernen – Geht das?

Ob für das Verständnis im Urlaub oder um deine Erfolgschancen auf der Karriereleiter zu erhöhen, eine neue Sprache zu lernen kann viele Gründe haben. Aber mit der App eine Sprache lernen? „Da bezahlt man sich doch dumm und dämlich und am Ende kommt doch nichts dabei rum.“ „Wenn mein Lehrer es damals nicht geschafft hat, wird mein Handy das heute auch nicht hinkriegen.“ Es gibt noch weitere, unzählige Meinungen zum lernen mit Apps. Wir sind dem Thema auf den Grund gegangen und haben uns für euch gefragt wie man man mit der App eine Sprache lernen kann.

Die App der Wahl

Mit der App eine Sprache zu lernen verschafft einen großen Vorteil. Du musst dich nicht mit endlos vielen Materialien rumschlagen oder schlimmstenfalls diese noch zusammensuchen. Sich für eine App zu entscheiden, kann trotzdem schwerer sein als du es dir vorstellst. Wir haben bereits ein paar der größten Anbieter für Lernapps unter die Lupe genommen. Bei der Wahl für diesen Artikel stellte ich folgende Anforderungen an die App:

  • Für mich war es klar, dass die App umsonst sein muss. Die Probeversionen von Apps mit Bezahlmodell gaben mir nicht ausreichend Zuversicht monatliche Zahlungen in Kauf zu nehmen. Dafür war mein Lernverhalten in der Vergangenheit zu sprunghaft. Nur, weil ich mit der App eine Sprache lernen möchte, heißt es nicht, dass ich mit mehr Ansporn an die Sache heran trete.
  • Spanisch sollte es sein. Mein Englisch ist bereits zufriedenstellend und Spanisch hatte ich zuletzt in der Schulzeit als Fach. Wichtig war zu wissen, ob die App Spanisch als Lernfach überhaupt anbietet. Als eine der Weltsprachen war Spanisch wie erwartet jedoch kein Problem.
  • Alleine geht es auch. Mein Lerntyp ist eine Mischung aus auditiv und visuell. Englisch lernte ich am besten durch englische Medien mit deutschen Untertiteln. Mich mit anderen zu unterhalten war immer ein Hindernis, bis ich mich letztendlich sicher genug fühlte fehlerfrei zu sprechen. Eine kommunikative App schied für mich also aus.
  • Von der Grundlage bis zur Umgangssprache. Ich stelle den Anspruch am Ende meiner Lernphase ein möglichst breites Spektrum der Sprache zu kennen. Ich erwarte nicht den Wortwitz spanischer Komödien zu verstehen, aber zumindest möchte ich genug Wörter kennen um mir das Nötige zusammenzureimen. Die App sollte also Grammatik und Umgangssprache beinhalten.

Nachdem mir meine Ziele und Ansprüche klar waren fiel die Wahl auf Duolingo. Das kostenlose Modell in Verbindung mit viel Inhalt sprach mir zu. Außerdem lockten mich auch die weiteren verfügbaren Sprachen. Wenn es klappen sollte, warum nicht eine weitere Sprache lernen? Aufgepasst! Zu dem Zeitpunkt an dem dieser Artikel erscheint stehen nur Spanisch und Französisch für Deutsche zur Verfügung. Es gibt zwar Zugriff auf alle weiteren angebotenen Sprachen, man muss jedoch Englisch sprechen können.

Die Ersten Schritte

Sobald die App installiert war ging es auch schon los. Profil erstellt, Sprache ausgewählt und festgelegt wie viel Zeit ich täglich zum Sprache lernen aufwenden möchte. Die App gibt mir dazu vier Varianten, von denen ich mich am Anfang für die Längste entschied. Die Stufen sind:

  • Lässig: 5 Minuten am Tag
  • Normal: 10 Minuten am Tag
  • Ernst: 15 Minuten am Tag
  • Verrückt: 20 Minuten am Tag

Die Übungen fielen mir nicht schwer und es stellte sich schnell ein Erfolgserlebnis ein. Gerade die ersten Tage investierte ich mehr Zeit in die App als diese vorsah. Neben den Lektionen gibt es noch eine gemischte Übung, bestehend aus allen bisher abgefragten Vokabeln und Formulierungen. Gut, um sich in einem möglichst breiten Gebiet abfragen zu lassen.

Zwanzig Minuten am Tag sollten doch nicht zu viel sein, oder? Danach folgte direkt erstmal ein Test. Als Nutzer mit „Vorkenntnissen“ stand mir nämlich zur Wahl zunächst mein verbliebenes Wissen auf die Probe zu stellen. Nachdem ich in diesem glorreich scheiterte ging es dann aber trotzdem bei Punkt Null los.

Los ging es mit der Lektion „Grundlagen“. Die Abfragen folgen dabei immer demselben Muster. Es werden hintereinander verschiedene Aufgaben gestellt um eine Teillektion abzuschließen. Besonders in den ersten Teillektionen musste ich vorrangig Wortbausteine anwählen, die die jeweilige Übersetzung anzeigen. Dabei gab es sowohl die Variante deutsche Sätze, als auch aus dem Spanischen ins Deutsche zu übersetzen. Auch eine Art „Wort-Memory“ gibt es als Übung. Dabei muss man, wie der Name bereits andeutet, Paare unter einer Sammlung spanischer und deutscher Worte anwählen. Später musste ich dann auch selbst schreiben, was sich mit steigendem Anspruch auch als problematischer darstellte. Jede Teillektion gibt eine Menge an sogenannten „XP“ ähnlich wie bei einem Videospiel. Für fehlerfreies Beantworten erhält man mehr Erfahrungspunkte. Hat man genug „XP“ gesammelt ist das Tagesziel erfüllt.

Die Übungen fielen mir nicht schwer und es stellte sich schnell ein Erfolgserlebnis ein. Gerade die ersten Tage investierte ich mehr Zeit in die App als diese vorsah. Neben den Lektionen gibt es noch eine gemischte Übung, bestehend aus allen bisher abgefragten Vokabeln und Formulierungen. Gut, um sich in einem möglichst breiten Gebiet abfragen zu lassen.

Die Ersten Probleme

Bereits früh stellte ich fest, dass der Anspruch an den Nutzer nicht der höchste ist. Bei den Wortbausteinen gab es beispielsweise häufig Wörter, die groß geschrieben waren. Diese bildeten ausnahmslos immer den Anfang der Übersetzung. Zwar spielt die App mit diesen Erwartungen und schreibt zu späterem Zeitpunkt Wörter groß, die gar nicht zu der Übersetzung gehören oder nicht am Anfang stehen. In der Regel konnte ich mich aber immer an großgeschriebenen Worten orientieren.

Ähnlich verhielt es sich mit anderen Übungen. Ich lernte schnell die Mechanik hinter der Abfrage ohne mich auf die tatsächliche Abfrage zu konzentrieren. Einfach nur die Lektionen abzuarbeiten war also keine Möglichkeit dauerhaft die Sprache zu lernen. Ich begann schnell damit die Lösungsmöglichkeiten mit der Hand abzudecken und erst einmal aus dem Gedächtnis die Teillektionen zu beantworten.

Mehr Erfahrung

Nach der ersten Woche gelangte ich langsam in einen für mich unbekannten Bereich der Sprache. Mit der steigenden Schwierigkeit wuchs auch die Zeitinvestition. Dadurch suchte ich zunehmend nach Möglichkeiten schnell mein Tagesziel zu erfüllen. Ich wollte nur meine „XP“ auffüllen anstatt mich mit meinem eigentlichen Ziel zu beschäftigen: die Spache lernen.

Eine Lektion besteht immer aus fünf Stufen, welche wiederum aus einzelnen Teillektionen besteht. Auf den niedrigen Stufen sind es nur zwei, auf höheren auch mal mehr als zwölf. Diese Teillektionen lassen sich überspringen. Man macht dazu einen Test mit mehreren Abfragen, in dem man nur drei Fehler machen darf. Ab dem vierten Fehler gilt der Test als gescheitert. Besteht man den Test steigt man in der Lektion eine Stufe auf und erhält sämtliche „XP“, die die Lektion ausmachen. Dadurch kommen bei 50 verlangtem „XP“ pro Tag schonmal durch einen solchen Test mehrere hundert „XP“ zusammen.

Anstatt also meine Übungen gewissenhaft zu machen habe ich Stufen alter, einfacher Lektionen übersprungen. Das lässt sich natürlich eher meinem Lernverhalten als der App vorwerfen. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich aber mein Tagesziel eine Stufe niedriger gestellt.

Der innere Schweinehund

Bevor ich jedoch zurückstufte kam der Punkt, welchen ich zuvor bereits oft erreicht hatte. Die Lustlosigkeit setzte ein. Das tägliche Lernen wurde immer mehr zur Qual und ich fühlte mich auch nur bedingt durch die App bereichert. Eigentlich war mein Ziel die Sprache zu lernen, aber ich hatte mir aus irgendeinem Grund schnellere Erfolge erhofft.

Selbst heute habe ich mich nicht weit in die Formen der Grammatik eingearbeitet. Stattdessen kann ich auf Spanisch sagen: „Dein Pferd ist Kassierer und trinkt Milch.“

Es dauerte bestimmt drei bis vier Tage der Faulenzerei, bis ich die Stufe zurückstellte und mich selbst motivierte wieder ordentlich zu lernen. Pausen gehören klar zum Lernen dazu. Dass Duolingo einen sogenannten „Streak“, Englisch für Strähne, beinhaltet macht so etwas aber nicht einfacher. Der „Streak“ zeigt an, wie viele Tage man in Folge erfolgreich gelernt hat. Vor kurzem erst habe ich meine 70-tägigen Siegessträhne verloren, weil ich über das Wochenende im Urlaub war. Man muss sich jedoch klar machen, dass es eine zusätzliche Motivation darstellt und keine notwendige Voraussetzung.

Zwei Paar (Sprach-)Socken

Deutsch ist eine schwere Sprache. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zu formulieren. Nebensätze machen einen großen Teil der Sprachführung aus. Die Aussprache ist ebenso wichtig wie die Schreibweise und die Zusammenhänge zwischen den Wörtern erschließen sich manchmal erst aus dem Satzbau heraus.

Warum das wichtig ist? Spanisch ist sehr viel klarer strukturiert. Die regelmäßigen Verben folgen einem klaren Muster in der Konjugation. Übersetze zum Beispiel „schreibt“. Ohne Zusammenhang ist nicht klar ob ich wissen will: „er, sie, es schreibt“ oder „ihr schreibt“. Stehen beide zur Auswahl kann es sein, dass man an eine Grenze gerät, die als Nutzer nicht zu erkennen ist.

Ähnlich verhält es sich mit bestimmten Formulierungen. Manchmal ist es nicht klar warum ein Verb in einer Formulierung genutzt wird und eine Erklärung wird nicht gegeben. Duolingo bietet hierzu eine Kommentarfunktion für jede Abfrage. Gerade bei mehrdeutigen Antwortmöglichkeiten sieht man die Kommentaranzahl in die Höhe schnellen. Leider helfen die Kommentare nicht dabei vorher zu erkennen, was die App vom Nutzer verlangt.

Auch dass manche Formulierungen wortwörtlich übersetzt werden müssen kann für Frust sorgen. Ob ich nun „weder groß noch klein“ oder „weder klein noch groß“ schreibe ist doch nun wirklich nicht wichtig. Natürlich muss die App irgendwie wissen, dass ich die richtigen Wörter entsprechend zuordne. Etwas mehr Freiheit beim Übersetzen wäre aber trotzdem schön gewesen.

Die Realität

Eine Sprache zu lernen bedeutet Zeit zu investieren und das möglichst oft und regelmäßig. Eine App erspart einem zwar Material und ist mobil einsetzbar, dafür fehlten mir Erklärungen oder die Möglichkeit „frei Schnauze“ zu übersetzen.

Habe ich das Lernen also aufgegeben? Nein.

Würde ich davon abraten eine App zu benutzen um eine Sprache zu lernen? Ebenfalls nein.

Ich würde aber jedem empfehlen sich bewusst zu machen welche Möglichkeiten eine App besitzt. Trotz Empfehlungen kann die App das richige Lerntempo nicht vorschreiben. Auch fehlende Erklärungen können zu einer richtig auswendig gelernten Sprache führen, bei der aber die Hintergründe dem Lernenden falsch oder gar nicht bekannt sind.

Kann man eine App denn empfehlen? Ja, wenn sie als Basis für den Sprachgebrauch gesehen wird. Nach fast zwei Monaten bin ich nicht in der Lage mich auf Spanisch zu unterhalten oder einer Unterhaltung zu folgen. Das Gerüst der Sprache ist mir aber durchaus bewusst geworden und ich werde mich weiterhin durch die App fortbilden. Vielleicht kann ich dann eines Tages sagen: Ja, eine Sprache lernen mithilfe einer App ist machbar und sinnvoll.

Bis dahin bleibt eine App wohl nichts weiter, als ein gut strukturiertes Nachschlagewerk.

Tipps für verschiedene Lerntypen

Tipps für verschiedene Lerntypen

Je nachdem zu welchem der vier Lerntypen du gehörst, solltest du entsprechende Strategien verfolgen, um erfolgreich zu lernen. Im Folgenden haben wir eine kleine Zusammenstellung von Tipps für die verschiedenen Lerntypen erstellt.

Die vier Lerntypen

 

Der „Visuelle Typ“

Der visuelle Typ zeichnet sich durch einen ausgeprägten Sehsinn aus. Er begreift Umstände viel schneller, wenn sie ihm verschriftlicht oder als Bild aufgezeigt werden. Materialien sind für diesen Lerntyp also besonders wichtig. Mehrere verschiedene Quellen aus denen er sich seine Informationen herauslesen kann sind für ihn die beste Möglichkeit Wissen zu erlangen.

In Vorlesungen oder bei fehlender Veranschaulichung kann es dem visuellen Lerntyp helfen sich die Informationen als Bilder vorzustellen. Zum Beispiel als Mind Map, bei der die erhaltenen Informationen verknüpft werden. Es erfordert allerdings etwas Übung nicht den Anschluss zu verlieren und sich in seinen Gedanken zu verlieren, gerade da das Visuelle reizvoller erscheint als das Gehörte. Am Anfang sollte dieser Lerntyp mitschreiben, um für sich Informationen zusammenzufassen.

 

Der „auditive Typ“

Der auditive Typ verarbeitet Informationen schneller, wenn er sie hört. Er ist also darauf angewiesen seine Quellen möglichst als „hörbar“ zu finden. Podcasts, Vorlesungen und Gespräche über das zu Lernende eignen sich am besten. Dabei sollte er möglichst viele Störquellen vermeiden. Gerade Musik und laute Geräusche lenken den auditiven Typ von „herkömmlichen“ Lernmethoden, wie Lesen oder dem Deuten von Diagrammen, ab.

Der auditive Lerntyp kann sich antrainieren auf seine Stimme zu hören. Er kann laut vorlesen und somit in erster Linie seinen Hörsinn ansprechen. Dies kann einige Überwindung kosten und ist auch nicht immer möglich (Beispiel: Bibliothek). Während für andere Lerntypen die Stimme in den eigenen Gedanken hinderlich ist, kann der auditive Lerntyp Gebrauch davon machen. Hilfreich ist hierbei ein besonderes Augenmerk auf Betonungen.



 

Der „kommunikative Typ“

Der kommunikative Lerntyp hat es of am schwersten, da er auf den Austausch mit anderen angewiesen ist. In Gesprächen und Diskussionen gelangt er am schnellsten zu neuen Erkenntnissen. Argumente prägt er sich am ehesten ein. Eine Lerngruppe ist für den kommunikativen Lerntyp unabdingbar.

Stehen keine anderen Personen zur Verfügung hilft es diesem Lerntyp sich selbst ein Referat zu halten. Die dabei aufkommenden Fragen helfen ihm die nötigen Informationen in Argumente zu fassen. Wichtig ist trotz des Begreifens zu hinterfragen. Das bedeutet: der kommunikative Typ sollte verstandene Informationen trotzdem weiter hinterfragen und für sich verargumentieren.

 

Der „haptische Typ“

Der haptische Lerntyp folgt dem Motto „learning by doing“ (Lernen durch Handeln). Er versteht Informationen am ehesten durch die Andwendung derselben. Unterstützend dazu kann der haptische Lerntyp Bewegungen in seinen Lernablauf einbauen. In Ruhe ein Buch zu lesen fällt diesem Lerntyp schwerer als den anderen.

Die beste Möglichkeit für den haptischen Typ ist die zu lernenden Informationen in Bewegung zu übersetzen. Ein Modell einer Grafik, ein Experiment zu der physikalischen Gleichung oder eine mathematische Formel durchgeführt an einem Abakus helfen dem haptischen Lerntyp sich Tatsachen einzuprägen. Dieser Typ sucht nach einer „Gesamterklärung“ und nicht nach einzelnen Bestandteilen.

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Du willst wissen, welcher Lerntyp du bist? Dann mach jetzt hier den Test.

Essay schreiben – Welche Fehler du vermeiden solltest

Essay schreiben – Welche Fehler du vermeiden solltest

Das Essay ist eine der ältesten, noch gebräuchlichen Textformen, an denen sich ein Autor versuchen kann. Und dabei stellen sich diverse Fragen. Welche Art von Essay möchtest du schreiben? Worüber möchtest du schreiben? Wem möchtest du das Essay zur Verfügung stellen? Und heißt es eigentlich „der Essay“ oder „das Essay“? Wir haben dir die wichtigsten Bestandteile eines Essays zusammengestellt, damit du keine Fehler machst.

1. Welches Essay schreiben?

Möchtest du ein Essay schreiben musst du dich zwischen zwei Formen entscheiden:

  1. Die „nicht-fiktionale literarische Prosaform“: Was kompliziert klingt, ist einfach umzuformulieren. „Nicht-fiktional“ bedeutet, dass die Sachverhalte, um die es in deinem Essay geht, nicht ausgedacht sind. Du darfst dich ausschließlich auf reale Tatbestände beziehen. „Literarische Prosaform“ beschreibt die Textform, nämlich ein geschriebenes Werk. Eine Prosa ist ein Text, der nicht in Versen oder mit rhythmischer Sprache verfasst wurde. Ein Gedicht ist somit kein Essay.
  2. Die „erklärende und argumentative Form“: Klingt einfacher als die erste Form, ist aber die schwerer zu formulierende. Bei dieser Form wird nämlich ein konkreterer Sprachaufbau verlangt. Klare, strukturierte Sätze bieten die Möglichkeit wissenschaftlich mit dem Essay zu arbeiten. Die Perspektive des Autors muss jedoch auch hier erkennbar bleiben.

Die erste Form ist verbreiteter als die zweite. Dennoch solltest du dir überlegen für welches Publikum du dein Essay erstellst. Ein Professor könnte ein ausschweifendes Essay schlechter bewerten. Die Leser deines Blogs hingegen werden dir für etwas mehr Rhetorik dankbar sein.

  • Verschaffe dir einen Überblick über dein Thema
  • Finde eine zentrale Leitthese
  • Erkenne dein Publikum

2. WElchen AufBau soll dein Essay haben?

Ein Essay wird immer in einer festgelegten, dreiteiligen Form geschrieben: Einleitung, Hauptteil Schluss. Dein Hauptteil sollte, wie der Name bereits sagt, beim Essay schreiben den größten Teil einnehmen. Einleitung und Schluss sind aber nicht zu vernachlässigen!

Die Einleitung beinhaltet die zentrale Fragestellung deines Essays. Du kannst zum Beispiel aus einer Beobachtung heraus eine Überlegung formulieren, die daraufhin den Leitfaden für dein Essay bildet. Du solltest für deine Überlegung ein wenig Grundwissen mitbringen, aber kein Fachwissen.

Dein Hauptteil sollte zu großem Teil aus deinen eigenen Gedankengängen bestehen. Versuche nicht eine neue Lösung für deine Fragestellung zu finden, sondern eine alternative Sicht herauszuarbeiten. Niemand erwartet von einem Essay eine exakte Problemlösung. Unter Umständen kannst du auch etwas ausschweifender werden. Beachte jedoch in welcher Form du dein Essay schreiben möchtest und behalte dein Thema im Fokus.

Dein Schluss wiederholt deine zentrale Fragestellung. Du solltest in diesem Teil mindestens eine für dich schlüssige Lösung zu deinem Thema anbieten. Diese kannst du durch die im Hauptteil erarbeiteten Erkenntnisse begründen.

  • Klarer Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Schluss
  • Ein einziges Thema, auf das immer wieder zurückgegriffen wird
  • Fragestellung im Bezug auf das Thema beantworten

3. Was darfst du auf keinen Fall vergessen?

Ein Essay ist ein Gedanken-Experiment. Du musst dir verinnerlichen, dass ein Essay schreiben nicht bedeutet eine vollständige, wissenschaftliche Abhandlung zu verfassen. Es geht mehr um eine neue Sicht auf bereits bekannte Sachverhalte. Im Zentrum stehen hierbei deine Gedanken, schreibe aus der „Ich“-Perspektive. Du darfst auch abschweifen, solange du dadurch interessante und relevante Sachverhalte einbeziehst.

Nutze den Aufbau beim Essay schreiben. Dein Anfang ist eine hervorragende Möglichkeit das Interesse deines Publikums zu wecken. Verwende eine Überschrift, die Lust auf mehr macht. Stelle heraus, warum die von dir gestellte Frage dich reizt. Sprich dein Publikum direkt mit „Du“ an. Dein Mittelteil sollte das aufgebaute Interesse weiter fördern. Hole nicht zu weit aus und hangele dich an deinem Leitfaden entlang. Versuch dich so auf ein konkretes Ende hinzuarbeiten. Das hilft dir den Schluss prägnant und verständlich zu halten.

Auch wenn die Form nicht anspruchsvoll erscheinen mag, die Sprache, die du verwendest, sollte es sein. Nutze rhetorische Mittel zur Unterstützung deiner Gedankengänge. Stelle deinem Publikum rhetorische Fragen, zitiere und verleihe deinen Sätzen einen persönlichen Stil. So wie du einen Gedanken formulieren würdest, gehst du auch beim Essay schreiben vor.

  • Gedanken-Experiment: Eine neue Sicht auf bereits bekannte Sachverhalte
  • Mach dein Essay interessant
  • Verwende anspruchsvolle Sprache
  • Setze rhetorische Mittel ein

Wir hoffen wir konnten dir einen kleinen Einblick in das Essay Schreiben geben. Übrigens kann man sowohl „das“ als auch „der“ Essay schreiben und sobald du dein erstes Essay schreibst, bist du ein Essayist. Irre oder?

Dein Kampf gegen Lernstress und Prüfungsangst!

Dein Kampf gegen Lernstress und Prüfungsangst!

Digitaler Nomade - Was ist das eigentlich?

Als „Digitale Nomaden“ bezeichnen wir Menschen, die ortsunabhängig leben und arbeiten. Sie gehen in der Regel einer digitalen Tätigkeit nach, was ihnen die Arbeit von quasi überall auf der Welt aus ermöglicht. Digitale Nomaden können Angestellte sein, deren Job zu 100% remote ausgeführt werden kann, häufiger arbeiten sie jedoch als Freelancer. Die Idee bzw. das Ziel des digitalen Nomadentums ist ein selbstbestimmtes Leben und Reisen, also ein Ausstieg, aus dem viel zitierten „Hamsterrad“.

Für digitale Nomaden existiert mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, um von unterwegs zu arbeiten und Geld zu verdienen. Oft trifft man auf die klassischen Webdesigner, die Webseiten für ihre Kunden zuhause oder vor Ort planen und entwickeln. Auch App- und Softwareentwicklung sind unter digitalen Nomaden weit verbreitet, da für diese Tätigkeiten in der Regel keine Ortsgebundenheit besteht. Wer sich in Sachen Marketing auskennt, kann auch als Social Media Manager*in die Pflege der Facebook-Auftritte etc. für kleine oder größere Unternehmen übernehmen und sich dafür bezahlen lassen. Wer nicht so technikaffin ist lässt sich oft eine Webseite erstellen und betreibt einen Blog, in dem dann über die eigenen Erlebnisse beim Reisen oder sonstige Themen berichtet wird, um möglichst viele Besucher auf die eigene Seite zu bekommen. Doch auch als Musiker, Lehrer oder Trainer kann man von unterwegs und an verschiedenen Orten arbeiten.

Viele treffen die Entscheidung, die nächste Zeit als digitaler Nomade zu verbringen, nach dem Studium. Zu dem Zeitpunkt ist man normalerweise noch nirgends fest eingestellt und ist oft relativ ungebunden und offen für Abenteuer und Veränderungen. Außerdem sind viele Studenten den niedrigeren Lebensstandard beim Reisen vielleicht schon gewohnt und tun sich damit nicht mehr so schwer. Natürlich muss man nicht gleich alle zelte abbrechen, um digitaler Nomade zu werden. Eine Basis im eigenen Land hat natürlich weiterhin Vorteile. Auf jeden Fall sollte man auch als digitaler Nomade das Thema Versicherung nicht außen vor lassen. Wenn dein Lebensmittelpunkt zum Beispiel weiterhin in Deutschland sein soll und du dich nur von Zeit zu Zeit im Ausland aufhalten willst, bist du auch in Deutschland gemeldet und hast dort eine private oder gesetzliche Krankenversicherung. Für die Zeiten im Ausland bietet sich eine Auslandskrankenversicherung an (für eine Dauer von ca. 6-8 Wochen). Allerdings solltest du genau prüfen, ob die Versicherung auch zahlt, wenn dir beim Arbeiten im Ausland etwas passiert, denn das ist oft nicht der Fall. Wenn du dich dauerhaft im Ausland aufhalten möchtest, aber noch in Deutschland gemeldet bist, solltest du bei deiner Versicherung prüfen, ob eine Erweiterung für das Ausland möglich ist. Denk daran, dass du die Behandlung auch bei Auslandskrankenversicherungen in der Regel zunächst selbst bezahlen musst, um dir das Geld dann später von deiner Krankenkasse zurück zu holen. Wenn du dich überhaupt nicht mehr in Deutschland aufhältst und dort auch nicht gemeldet bist, solltest du entweder eine Auslandskrankenversicherung über eine lange Zeit abschließen oder eine internationale Krankenversicherung nutzen. Prüfe deine Optionen unbedingt bevor du dich in Deutschland abmeldest, falls das dein Plan sein sollte.

Einen Lernplan erstellen – 5 Dinge, die rein gehören

Einen Lernplan erstellen – 5 Dinge, die rein gehören

Ein Lernplan soll dich dabei unterstützen vor Prüfungsphasen nicht in Zeitdruck zu geraten und überflüssigen Stress von Anfang an zu vermeiden. Ein Lernplan ist schnell und simpel angelegt, aber unterstützt dich während der gesamten Lernphase dabei, den Überblick zu behalten, genügend Freizeit zu genießen und trotzdem zu erfolgreichen Lernergebnissen zu kommen. So übersiehst du auch keine wichtigen Inhalte, die für die Prüfung relevant sind und nutzt deine Lernzeit effizienter. In den folgenden fünf Punkten stellen wir dir fünf Dinge vor, die dein Lernplan unbedingt enthalten sollte.

1. Lernmaterialien

Du solltest damit beginnen deine Materialien und Vorlesungsmitschriften zu sammeln und nach den relevanten Themenbereichen zu kategorisieren. Mach dir klar, was du überhaupt lernen musst. Gibt es in deinen Unterlagen vielleicht noch Lücken, die du füllen musst? Dann kümmere dich schnell darum, dies nachzuholen. Dazu kannst du deine Mitschüler bzw. Kommilitonen fragen oder im Internet recherchieren. Du kannst an dieser Stelle schon versuchen grob einzuschätzen, wie viel Aufwand die Bearbeitung der einzelnen Themen bedeutet und diese danach sortieren. Nur wenn du alles griffbereit hast und genau weißt, was du lernen musst, kannst du anfangen deine Lernphase richtig zu planen. Gerade wenn mehrere Klausuren bzw. Prüfungen anstehen, solltest du besonderen Wert auf die Priorisierung legen.

2. Ziel

Beim Lernplan erstellen musst du ein besonderes Augenmerk auf dein Ziel haben. Das bedeutet, dass die Termine auf die du hin arbeitest geordnet aufgeführt werden. Klausuren oder ähnliche Abschlussprüfungen müssen auf einen Blick sichtbar sein. Am besten fügst du auch Hinweise auf die Thematik beziehungsweise Anforderungen hinzu. So hast du nicht nur einen schnellen Blick auf deine Lernziele, sondern kannst Überschneidungen bei Themen erkennen und ausnutzen. Dadurch sollte es einfacher sein deine Materialien entsprechend zu kennzeichnen und ordnen. Ein Lernplan sollte im besten Fall mit erreichen des Hauptziels abgeschlossen sein. Es bietet sich daher manchmal an für verschiedene Klausuren verschiedene Lernpläne zu erstellen. Mache dir klar welche Ziele thematisch zusammenpassen, um sie gemeinsam in einem Lernplan zu verbinden.

3. Zeitangaben

Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt ist der essentielle Bestandteil beim Lernplan erstellen. Sieht man den Lernplan als eine Art Logbuch erklärt sich die Wichtigkeit von alleine. Neben Angaben wie Terminen und Prüfungen sollten auch deine Materialien Daten enthalten. Rückblickend zu wissen wann welches Formular bearbeitet wurde ist eine enorme Stütze. Deinen Lernplan solltest du immer aktuell halten. Es kann durchaus anstrengend sein sich an jedes Datum zurück zu erinnern, deshalb ist es wichtig bereits beim Beginn des Lernens eine Zeitangabe zu machen. Auch am Ende der Lernphase ist eine Zeitangabe wichtig. Du kannst außerdem noch weitere Informationen hinzufügen. „13.04.2018 – Danach Fußball spielen gewesen. Dennis hat sich den Knöchel verstaucht.“ Klingt idiotisch? Stell dir vor Dennis hätte sich spektakulär lang gemacht. Auch Wochen später würdest du noch wissen um welchen Tag es sich handelte. Trage nur markante Nebeninformationen ein, an die du dich auch schnell erinnerst. Dies hilft insbesondere für einen zeitlichen Kontext.

4. Aktivitäten

Jedes Detail zählt. Nach diesem Motto musst du deinen Lernplan erstellen. Du hast gelernt? Trage es ein. Du hast Materialien zusammengestellt? Auch das musst du eintragen. Du hattest einen Tag Pause? Was hast du gemacht um dich zu entspannen? Ein Protokoll deiner Aktivitäten sollte sich auf das Nötigste fokussieren. Datum und Verweise auf deine Aktivität sind bereits genug. Füge deinen Notizen auch kleine Hinweise auf deine Materialien oder Ziele zu. So siehst du auf einen Blick wann du was getan hast und hast die Ergebnisse deiner Arbeit direkt zur Hand. Deine Planung mit deinem tatsächlichen Lernverhalten abzugleichen kann dir dabei helfen einen zukünftigen, perfekten Lernplan zu erstellen.

5. Errungenschaften

„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“

– Albert Einstein

Manchmal kann lernen ziemlich ätzend sein. Sich konzentrieren zu müssen, Dinge auswendig lernen. Wenn man nicht das größte Glück von allen hat muss man irgendwann zwangsweise Sachverhalte lernen, die nicht interessant erscheinen. Beim Lernplan erstellen solltest du also unbedingt ein paar Meilensteine mit einbeziehen. Dazu können dir wichtige Klausuren gehören, aber auch ganze Abschlüsse. Auch Ziele für die du besonders hart gekämpft hast oder die besonders zäh und unerfreulich waren können dir einen Motivationsschub geben. Wenn dir alles über den Kopf hinaus wächst kannst du auf einen Blick sehen, dass du zuvor schon solche Situationen überstanden hast.